Anke Schäfer

Einfach Blau Simply blue

 

Anke Schäfer

Die Künstlerin über sich selbst:

Ich bin….und was mich inspiriert….

Ich bin Anke Schäfer, 58 Jahre alt und bin in Langenfeld zu Hause. Ich bin positiv neugierig, stecke meine Nase in alles, was mich interessiert, probiere aus und lerne total gerne dazu. Seit ich denken kann, bin ich in verschiedensten Bereichen kreativ unterwegs.

Aktuell male ich, zeichne, nähe und konstruiere meine Schnittmuster selbst, fotografiere analog, entwickle meine Filme und vergrößere meine Fotos in der DUKA. Ich liebe das Experimentieren mit Fotogrammen und Cyanotypien genau so, wie meine alten Kameraschätzchen.

Ich verbinde und kombiniere verschiedene Techniken miteinander. So finden sich z. Bsp. meine Zeichnungen und Fotografien auf Cyanotypien wieder, oder ich zeichne oder doodle auf analogem Fotopapier. Also Fotos oder Fotogramme, die nix geworden sind, bekommen eine 2. Chance.

Meine Kreativität ist seit meiner Kindheit ein wichtiger Teil in mir. Ich habe mich, wie viele andere auch, mit meinen Ideen viel zu oft von der Erwartungshaltung anderer ausbremsen lassen. Es sind noch viele bunte und auch strubbelige Ideen in meinem Kopf, die wollen raus.

Das was ich male, das möchte ich jetzt zeigen und zwei meiner Bilder mit den Besuchern des 1. Bensberger Kunstkilometers teilen, und zwar so wie sie sind.

 

Bild 1 ) „Brightly Colourful“. Obwohl mir der Anfang dieses Bildes nicht gefallen hat und ich es weg werfen wollte, ließ ich meine Hände mutig weiter malen und der Kopf konnte dabei abschalten. Trotz allem durfte da was raus und ich konnte dieses farbenfrohe und kraftvolle Werk entstehen lassen. Manchmal braucht ich auch Mut um weiterzumachen und den kreativen Prozess fließen zu lassen. Heute bin ich selbst überrascht, was entstanden ist, und ich mag jeden Punkt und jeden Pinselstrich.

Besonders spannend finde ich es, einzelne Ausschnitte aus meinen Bildern in einer Collage neu zu arrangieren.

 

Das hat mich auf die Idee zu Bild 2) „Simply Blue“ gebracht. Hier habe ich Teile meines Bildes in Cyanotypien verwandelt. Dazu habe ich Bildausschnitte in s/w Negative invertiert, Aquarellpapier beschichtet, die Negative in der Sonne belichtet und anschließend in Wasser entwickelt. Es ist das gleiche Bild und doch so anders.

Ich mag den spannenden Prozess der Veränderung und das Ausprobieren, die unerwarteten und überraschenden Ergebnisse, das was nicht planbar ist und die Freude und das Staunen, wenn ein Bild entsteht. Wenn ein latentes Bild im Entwicklungsbad in der Dunkelkammer sichtbar wird, das Blau der Cyanotypie im Wasserbad oder die Farben auf Papier und Leinwand zueinander finden.

Zu meiner Person

Kontakt:
Schaefer-Anke@web.de